Reflektionsselfie

In Russland geboren, mit 3 Jahren nach Deutschland gekommen und hier saeszhaft geworden. Wer kennt das nicht: Scheidungskind, in der Schule gemobbt und niemanden interessierts ob du Anwesend bist oder nicht. Mit dem Eintritt in die Pubertät falsche Freunde gehabt, mit denen man sich in unangenehme Situationen begeben hat. Zum Glück liegt das alles hinter mir und ich habe eine mehr oder weniger stabile Zukunft. Mit knapp vierundzwanzig habe ich noch nicht alles erreicht, doch weisz ich nun ganz genau wie mein Leben verlaufen soll. ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Ein Blog zu führen, bewegte mich die Serie "awkard - mein sogenanntes Leben" Ich wollte auch meine Gedanken und Sorgen mit allen teilen. Vielleicht weil mir die Meinung anderer wichtig ist. Ich bin nicht eine, die nach Aufmerksamkeit ringt. Ich bekomme sie auch so. Mir ist nur wichtig, was die anderen über gewisse Themen denken.

21.3.14 09:18, kommentieren

Verträumt ~ Eins

Am Abend saß Emely über ihrer Arbeit am Schreibtisch. Sie musste bis morgen fertig werden. Doch sie konnte sich nicht konzentrieren. Ihre Gedanken kreisten unentwegt um ein und die selbe Person. Jackson. Da klingelte ihr Handy. Es war eine SMS von Jackson, der sie zu einem Kaffee und zu einem anschließenden Brunch einlud. Sie lernten sich bei einem dinner-in-the-dark kennen.
"hey,.. es tut mir Leid, aber ich kann morgen nicht..." Emely zögerte einen Moment, biss sich auf die Lippe und schrieb weiter: "ich präsentiere morgen meine Arbeit... und ich weiß nicht wie lange die Konferenz dauern wird. .. daher lass uns lieber ein anderes Mal treffen".... abgeschickt. Hoffentlich wird er es verstehen, schließlich ist es die zweite Abfuhr, die Emely ihm gab.

***

Zwei Tage später lag Emely mit Fieber und Schnupfen im Bett. Jackson fragte sie abermals, ob sie sich treffen könnten, auch dieses Mal wies sie ihn ab. Doch er blieb hartnäckig. Er bestand, sie zu hause zu besuchen und sie mit seiner speziellen Hühnersuppe zu pflegen. Da Emely sich nicht traute wieder abzusagen, willigte sie sein Besuch ein und machte sich an ihrem Kleiderschrank zu schaffen.
Abends klingelte es an der Tür. Jackson stand mit einer Flasche Jägermeister und Sushi vor Emelys Tür.
"Ich dachte, du willst mich bekochen" lachte sie und ließ ihn rein. "Das kann ich doch immer noch nachholen, oder?" Jackson ging gerade durch ins Wohnzimmer und zog seine Jacke aus. Perplex von seiner Selbstverständlichkeit, erwiderte Emely nur, er solle sich doch wie zu Hause fühlen und schloss die Haustür.

1 Kommentar 17.3.14 22:14, kommentieren